Software für den Wirkbetrieb, keine Übungsplattform

Die Software, mit der Ihr Krisenstab im Ernstfall arbeitet

KEL führt Lageprotokoll, Aufgaben, Alarmierung, Bettenkapazitäten und das Krisenhandbuch Ihres Hauses in einer Anwendung zusammen. Jede Entscheidung bleibt dokumentiert, und alle Positionen im Stab sehen denselben Stand.

KAEP-konform — BBK Handbuch 2020 · BW Rahmen-KAEP DSGVO-konform — Hosting in Deutschland Auch offline — lokaler Fallback ohne Internet
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Live-Dashboard des Krisenstabs mit Lagebild, Handlungsbedarf und Aufgaben

Das Problem

Woran Stabsarbeit in der Praxis scheitert

Whiteboard, ausgedruckte KAEP-Ordner, Telefonlisten vom letzten Jahr: So sieht Krisenstabsarbeit in vielen Häusern heute aus. Bei einer Übung fällt das kaum auf. Im Ernstfall schon.

Keine Nachvollziehbarkeit

Wer hat wann welche Entscheidung getroffen, auf welcher Informationsgrundlage? Aus handschriftlichen Notizen lässt sich das Wochen später kaum rekonstruieren. Spätestens bei Haftungsfragen wird das zum Problem.

Kein gemeinsames Lagebild

Jede Position führt eigene Notizen. Der aktuelle Stand hängt davon ab, wer zuletzt im Raum war. Wer neu dazukommt, braucht lange, bis er arbeitsfähig ist.

Alarmierung per Telefonkette

Wer wurde erreicht, wer kommt, wer fehlt noch? Diese drei Fragen kosten in der ersten Stunde die meiste Zeit, wenn niemand die Rückmeldungen systematisch erfasst.

Der entscheidende Zeitvorteil

Die Chaosphase verkürzen, bevor sie beginnt

In den ersten 30 Minuten entscheidet sich, ob der Stab die Lage führt oder ihr hinterherläuft. KEL nimmt Ihnen den Kaltstart ab: Szenarien werden einmal in Ruhe vorbereitet — im Ernstfall genügt ein Klick.

1Vorher, in Ruhe

Szenarien anlegen

Stromausfall, MANV, Cyberangriff, Trinkwasserausfall: Für jede Lage hinterlegen Sie einmal die typischen Aufgaben, Risiken und Checklisten – abgestimmt auf Ihr Haus und Ihren KAEP.

2Im Ernstfall

Szenario auswählen

Tritt der Ernstfall ein, wählt die Stabsleitung das passende Szenario aus und aktiviert es – statt bei null anzufangen und erst zu überlegen, was zu tun ist.

3Sofort

Aufgaben stehen bereit

Aufgaben, Risiken und Checklisten werden automatisch angelegt, priorisiert und den Sachgebieten zugeordnet. Jede Aktivierung landet revisionssicher im Einsatztagebuch.

Das Ergebnis: Statt in den ersten Minuten zu fragen „Was müssen wir jetzt eigentlich alles tun?“, arbeitet der Stab eine vorbereitete, vollständige Liste ab – vom ersten Moment an.

Die Lösung

Wie KEL die Stabsarbeit organisiert

KEL ist um die Führungslogik eines Krisenstabs herum gebaut: Meldungen werden bewertet, Entscheidungen dokumentiert, Aufträge verfolgt. Alle Screenshots auf dieser Seite stammen aus dem laufenden System.

Lageprotokoll

Vier Führungsebenen: Information, Bewertung, Entscheidung, Auftrag

Jeder Eintrag im Lageprotokoll gehört zu einer der vier Ebenen und kann aus dem vorherigen fortgeschrieben werden. Die Führungskette lässt sich dadurch auch Wochen später Schritt für Schritt nachvollziehen.

  • Aus einem Auftrag entsteht eine terminierte Aufgabe mit Verantwortlichem
  • Jeder Eintrag trägt Ersteller, Zeitstempel und Vertrauensstufe
  • Verwertbare Dokumentation für Nachbereitung und Haftungsfragen
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Vier Führungsebenen: Information, Bewertung, Entscheidung, Auftrag

Kapazitäten

Bettenstatus, IVENA-Meldung und MANV im selben System

KEL erfasst freie Betten je Bereich, von der Notaufnahme bis zur Pädiatrie, und erzeugt daraus IVENA-kompatible Meldungen. Beim Massenanfall von Verletzten kommen Sichtungskategorien und Patientenzahlen dazu.

  • Bettenstatus je Station mit Belegungsgrad und Überlast-Warnung
  • IVENA-Meldung als formatierter Export, ITS-Kapazität für das DIVI-Register
  • Eigenes MANV-Modul mit Sichtungskategorien und Ressourcenbedarf
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Bettenstatus, IVENA-Meldung und MANV im selben System

Risiken

Risikobewertung nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung

Jedes Risiko erhält eine berechnete Stufe aus Wahrscheinlichkeit und Auswirkung sowie ein zuständiges Sachgebiet. Die Liste sortiert sich nach Kritikalität; kritische Risiken erscheinen zusätzlich auf dem Dashboard.

  • Risikomatrix und Listenansicht, gefiltert nach Kritikalität
  • Verknüpfung zu Lageeinträgen und Gegenmaßnahmen
  • Zuständiges Sachgebiet (S1–S6) an jedem Risiko
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Risikobewertung nach Wahrscheinlichkeit und Auswirkung

Kommunikation

Stabskommunikation mit Vertrauensstufen

Jedes Sachgebiet hat einen eigenen Kanal, die Stabsspitze einen Führungskanal. Nachrichten tragen eine Vertrauensstufe (bestätigt, unbestätigt, Gerücht), damit erkennbar bleibt, worauf sich eine Entscheidung stützt.

  • Priorisierte Nachrichten werden für alle hervorgehoben
  • Getrennte Kanäle für Gesamtstab, Führung und Sachgebiete
  • Unabhängig von privaten Messenger-Apps und deren Datenschutzfragen
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Stabskommunikation mit Vertrauensstufen

Krisenhandbuch

KAEP und Krisenhandbuch, im Einsatz direkt aufrufbar

Aktivierungskriterien, Eskalationsstufen und Rollenbesetzung liegen im System und sind mit dem laufenden Einsatz verknüpft. Wer eine Position übernimmt, bekommt die zugehörige Rollenkarte mit den ersten Schritten angezeigt.

  • KAEP-Import auf Basis BBK-Handbuch 2020 / BW Rahmen-KAEP 2025
  • Eskalationsstufen mit definierten Auslösern und Sofortmaßnahmen
  • Rollenkarten „Erste 15 Minuten“ bei Positionsübernahme
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KAEP und Krisenhandbuch, im Einsatz direkt aufrufbar

Zuverlässigkeit

Betrieb, Ausfallsicherheit und Datenschutz

Betrieb ohne Internet möglich

Auf Wunsch läuft ein zweiter KEL-Server im Netz des Krankenhauses. Fällt die Internetverbindung aus, arbeitet der Stab auf der lokalen Instanz weiter. Nach dem Ausfall werden die Datenstände zusammengeführt.

Zugriffskontrolle und Audit-Log

Rollenbasierte Berechtigungen, verschlüsselte Verbindungen und ein Protokoll über Anmeldungen und Verwaltungsaktionen. Gehostet in Deutschland, DSGVO-konform.

Automatisierte Backups

Datenbank und Dokumente werden täglich automatisch gesichert, mit definierter Aufbewahrungsdauer und auf Wunsch zusätzlicher Kopie außer Haus.

Der Unterschied

Papier, generische Software oder KEL?

KriteriumPapierGenerische SoftwareKEL
Nachvollziehbare FührungsketteNeinTeilweiseJa, automatisch
Speziell für Krankenhäuser (KAEP)NeinSeltenJa
Betrieb ohne Internet möglichJaMeist neinJa, mit lokalem Fallback
Alarmierung mit RückmeldeverfolgungNeinTeilweiseJa

Vertrauen

Wer hinter KEL steht

Von medizinischem Fachpersonal

Geschäftsführung mit ärztlicher Approbation und Erfahrung im Krisenmanagement.

Hosting & Recht in Deutschland

DSGVO-konforme Infrastruktur, deutsches Registerrecht, kein Datenabfluss ins Ausland.

Teil der Notfallakademie

Etablierter Partner für Notfall- und Krisenmanagement-Schulungen im Gesundheitswesen.

Persönlicher Ansprechpartner

Direkter Kontakt zum Team, das KEL entwickelt und betreibt.

Wir richten KEL für Ihr Krankenhaus ein

KEL wird für jedes Haus an dessen Strukturen und KAEP angepasst — als Software mit Schulung, oder komplett mit Hardware, Einrichtung vor Ort und 24h-Betreuung.